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Linkbuilding Serie Teil 4 – Linkpartner finden und ein Linknetzwerk aufbauen

10 October 2009 2 Comments

Im 4. und letzten Teil von haviki’s Linkbuilding-Serie dreht sich alles um Linkpartner, Links sammeln durch Analyse der Konkurrenz und Aufbau eines Linknetzwerks. Ich werde zeigen wie man Linkpartner aussucht und direkt per Telefon oder E-Mail kontaktiert, was man beachten sollte und wie man mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Link bekommt. Des Weiteren werde ich zeigen wie man ein Linknetzwerk aufbauen könnte und Linktauschseiten zur Stärkung der eigentlichen Hauptseite benutzen kann. Dann mal los…

Links durch Analyse der Konkurrenz

In diesem Teil sehen wir uns erstmal an, wie wir an Links kommen mithilfe der Konkurrenz. Das geht nicht? Und wie das geht! Ich möchte euch das am liebsten an einem konkreten Beispiel zeigen, denn so macht es am meisten Sinn.

Also, nehmen wir an wir suchen für unsere Seite über Toskana Reisen noch Links. Wir suchen als erstes einige Konkurrenzseiten, die möglichst dasselbe Thema haben, der Themenrelevanz wegen. Okay, ich habe jetzt mal drei Seiten herausgesucht, die ganz gut passen:

So, zufällig ist die letzte Seite eine sog. Linktauschseite, was sehr gut in den Teil der Serie hereinpasst, aber dazu später mehr.

Wir haben also jetzt diese drei Konkurrenzseiten. Um Links für unsere eigene Seite zu bekommen, müssen wir uns die Backlinks dieser Domains ansehen. Hierfür benutze ich Linkdiagnosis, ihr könnt aber natürlich ein Tool eurer Wahl verwenden. So, wenn ihr jetzt die Backlinks habt, müsst ihr diese in aller Ruhe durchgehen und auf den (thematisch passenden) Seiten sehen, ob man vielleicht einen Link setzen könnte (bei Blogs bspw.). Da dies aber wohl nur Einzelfälle sein werden, werdet ihr mit dem Webmaster über eine Verlinkung reden müssen, was uns auch schon zum nächsten Teil bringt.

Linkpartner finden und kontaktieren

Mögliche Linkpartner haben wir dank unserer Technik der Backlink-Analyse schon einige gefunden, selbstverständlich kann man auch die Webmaster der obengenannten Seiten kontaktieren. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie man das anstellt.

Wer gut im Telefonieren ist, dem würde ich zu dieser Kontaktmöglichkeit raten. Am Telefon lässt sich leichter etwas aushandeln, erklären und der andere Webmaster steht unter einem gewissen Druck. Vorsicht, es gibt auch Webmaster, die nicht gerne telefonieren ;-) Deshalb ist ein kurzer Anruf vielleicht nicht schlecht, bei dem man sich…

…vorstellt
…höflich fragt ob man nicht gerade stört
…ein Angebot unterbreitet

Sollte man merken, dass der in der anderen Leitung nicht in Stimmung ist, kann man anbieten eine E-Mail zu schreiben oder später anzurufen.

Direkt mit der E-Mail zu beginnen ist natürlich die einfachere und wahrscheinlich üblichere Variante. Doch hier gibt es auch einige Regeln, die man beachten sollte:

  1. Zuerst natürlich die Förmlichkeiten, später kann man immernoch auf die «Kumpels-Nummer» umsteigen
  2. Die Situation erklären und ggf. erklären was Linktausch überhaupt ist, das er für die bessere Positionierung in den Suchmaschinen gut ist (es gibt auch noch Webmaster, die noch nie was von SEO etc. gehört haben)
  3. Ein konkretes Angebot unterbreiten bzw. direkt einen Vorschlag machen
  4. Kompromissbereit sein; sollte der Webmaster nicht mit eurem Vorschlag einverstanden sein, bietet ihm etwas besseres/anderes an

Ich denke damit sollte das Thema «Linkpartner» geklärt sein.

Linknetzwerke & Linktauschseiten

So, es gibt zwei Arten (sicherlich noch einige mehr, aber diese sind wohl die meistverwendeten) ein Linknetzwerk aufzubauen bzw. eine Hauptseite (unser Shop/unsere Affiliate-Seite etc.) durch andere Seiten zu stärken. Zum einen kann man Linktauschseiten erstellen, oder man baut sich einige Satellitenseiten.

Linktauschseiten

Bei Linktauschseiten handelt es sich um kleine Seiten mit einigen Unterseiten (meist 5 – 15) die guten, unique Content haben. Diese Seiten werden durch Links aus Webkatalogen, Social Bookmarks, Blog-Kommentaren und einigen relevanten Seiten gestärkt, sodass sie einen möglichst hohen Pagerank bekommen.

Von diesen Seiten werden Links getauscht, d.h. man setzt einen Link zum Linkpartner und dieser setzt einen Link zu unserer Hauptseite, so wie wir es im 2. Teil der Serie gelernt haben. Dadurch bekommen wir im Idealfall hochqualitative, themenrelevante Links und haben auf unserer Hauptseite keine ausgehenden Links.

Wichtig ist, dass die Qualität der Seite gut ist. Ein hübsches, schlichtes Design und guter Content reichen da auch schon vollkommen. Eine sehr schöne Linktauschseite habe ich vorhin eben durch Zufall gefunden, da könnten sich manch andere eine Scheibe abschneiden. Die Seite ist gut aufgebaut, hat guten Content und rankt sogar unter den TOP10 bei Keywords wie «Toskana Reise» – von solchen Seiten träumt manch andrer Webmaster.

Satellitenseiten

Satellitenseiten sind ebenfalls kleine Projekte mit recht wenig Content, der Unterschied zu Linktauschseiten ist nur der, dass von Satellitenseiten direkt auf unser Hauptprojekt gelinkt wird. Die besten Ergebnisse erzielt man natürlich von der Startseite und aus dem Content heraus.

Damit das auch eine Wirkung hat, müssen Satellitenseiten möglichst dasselbe Thema wie die Hauptseite haben und man muss natürlich mehrere erstellen. Die Satellitenseiten sollte man nicht untereinander verlinken, damit Google keinen Verdacht schöpft.

Die Satellitenseiten müssen natürlich auch mit Links gefüttert werden, aber das kennen wir ja schon von den Linktauschseiten.

Zu Satellitenseiten gibts für euch noch einen etwas älteren, dennoch interessanten Blogpost vom BösenSeo.

Zusatz

Ich habe noch eine professionellere Vorgehensweise gefunden, siehe gesundessen.wordpress.com. Ein klassischer Linktauschblog mit PR3, regelmäßige Artikel, welche aber von der internationalen Nachrichtenagentur AFP sind und somit nicht unique. Macht nix, wie man am Besucherzähler sieht scheint die Seite auch ganz nett in den SERPs zu ranken.

Wie kommt man allerdings an Artikel einer solchen Nachrichtenagentur? Die Frage habe ich mir auch gestellt, und da ich keine Antwort fand, habe ich einfach mal nachgefragt. Bisher ist noch keine Antwort eingegangen, aber ich werde diesen Artikel aktualisieren sobald ich mehr weiß.

Update,  14.10.2009

Nachdem ich nun die Nachrichtenagentur AFP kontaktiert habe, konnte ich mehr herausfinden. Ich habe direkt nach der Rubrik Gesundheit gefragt und habe auch in kürzester Zeit eine Antwort bekommen: Eine «Artikel-Flatrate» für das Thema Gesundheit würde 290,- € zzgl. Ust. pro Monat kosten. Hätte man nur an einzelnen Artikeln Interesse, würden diese mit 90,- € berechnet werden. Recht stolze Preise wie ich finde, allerdings werden diese durch gute, journalistische Artikelqualität wieder ausgeglichen. Muss jeder selbst entscheiden ;-) Wer Interesse daran hat, kann sich hier mit AFP in Verbindung setzen.

Wir kommen zum Ende…

So, ich denke damit habe ich alles. Hiermit ist die Linkbuilding-Serie vorbei. Natürlich hätte es noch ausführlicher werden können, aber ich denke ich habe in den vier Teilen doch so einiges an Wissen vermittelt und wie immer, biete ich an, Fragen per Kommentar zu stellen. Ich werde Fragen schnellstmöglich beantworten.

Demnächst werde ich ein Affiliate Praxis-Experiment starten (bzw. ich habe es schon gestartet, aber werde alles von Anfang an dokumentieren), also guckt mal wieder vorbei.

Bild: inmagine.com

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