Linkbuilding Serie Teil 3 – Webkataloge, Artikelverzeichnisse und Paid Links
Nach langen, langen Zeiten mal wieder ein Artikel – daran, dass ich diesen Satz bei so ziemlich jedem meiner Artikel schreibe, merkt man, dass ich das mit dem Bloggen wohl nicht so ernst nehme
Nun denn, hier geht es jetzt spannend weiter mit der Linkbuilding-Serie und interessanten Themen wie Gästebüchereinträgen, Webkatalogen, Artikelverzeichnissen, Social Bookmarks, bezahlten Links uvm.
Dann fangen wir mal direkt an.
Webkataloge
Anfängern stellt sich mit Sicherheit die Frage, wie man mit dem Linkaufbau beginnen sollte. Da bekommt man von allen Seiten Ratschläge, man solle doch alle Links mitnehmen die man kriegt usw. «Aber sind Webkataloge förderlich für meine Seite?» Diese Frage würde ich zunächst mit Ja beantworten. Verallgemeinert lässt sich sagen, es gibt keine schlechten/schädlichen Links. Die Frage ist wieviel der Link nützt, denn wenn man in einem Webkatalog in der 10. Ebene (http//blabla.de/seite1/…/test/…) einen mickrigen Link abbekommt, dann interessiert das keinen, vor allem nicht Google.
Also nochmal Klartext: Links aus Webkatalogen sind nicht schlecht, nur meistens nutzen sie nicht viel. Ein PR7-Katalog hat nur PR7 auf der Startseite, ihr bekommt nichts davon ab. Ist es jedoch ein kleiner, gut gepflegter Nischenkatalog in den eure Seite gut reinpasst, schnappt euch den Link.
Artikelverzeichnisse
Ich persönlich mag Artikelverzeichnisse. Aber erstmal zur Erklärung: In Artikelverzeichnissen dürft ihr einen von euch geschriebenen Text (meistens gilt ein Minimum von 250-300 Wörtern) veröffentlichen, in dem ihr als Belohnung/Gegenleistung ein bis zwei Links mit eurem Keyword setzen dürft.
Gerade bei frischen Seiten sind solche Verzeichnisse hilfreich um einige Backlinks zu sammeln. Unterschätzt es aber nicht, 250-300 Wörter sind einiges an Text (bis hier hin hat dieser Artikel gerademal ~260 Wörter). Für die, die gerne schreiben, ist das aber bestimmt kein Problem. Und wem das zuviel ist, der kann sich ja einen Text schreiben lassen.
Vorsichtig wäre ich nur damit, dass später das Artikelverzeichnis nicht besser unter euren Keywords rankt als eure Seite
Gästebücher
Ich vermute mal, das haben alle SEO-Anfänger schonmal durchgemacht: Gästebücher benutzt um einen hohen Pagerank zu bekommen – ich selbst will mich da nicht ausschließen. Ich rate davon ab, das lässt die Seite unprofessionell wirken und viel Link-Power haben Gästebücher sicherlich nicht, also kann man es gleich bleiben lassen. Dazu kommt, dass man in Gästebüchern oft nichtmal ein Anchor setzen kann, also einen Linktext, stattdessen erscheint nur «Homepage» oder ähnliches. Dann lieber Artikelverzeichnisse, Social Bookmarks, Webkataloge und sonstiges, aber Gästebücher sind out!
Social Bookmarks
Social Bookmarks benutze ich ehrlich gesagt nicht wirklich, mir reichen meine Firefox-Lesenzeichen wo ich meine Links speichere. Doch heutzutage, im Web 2.0, dürfen die lieben Social Bookmarks nicht fehlen. Als Webmaster kann man da meiner Meinung nach nicht viel machen, außer sich bei den Seiten zu registrieren und die eigene Seite als Bookmark zu speichern. Das ist natürlich ein aufwendiger Prozess.
Die einzige Empfehlung die ich geben kann, ist bspw. der Einbau eines Wordpress-Plugins, welches dem Leser mehrere Bookmarking-Dienste anbietet und direkt die offene Seite speichern lässt. Kennt ihr bestimmt
Ich verwende da die «Extended Version» des Plugins Sociable, aber es gibt sicher noch jede Menge anderer Plugins. Dadurch kommt ihr mit Sicherheit an ganz viele Social Bookmarks die euch hoffentlich weiterhelfen.
Wobei ich persönlich meine, dass Social Bookmarks keinen großen Einfluss haben und auch nicht wirklich als Backlinks dienen, die sind mehr was zusätzliches.
Paid Links
Nun, bezahlte Links, oder auch Paid-Links genannt, sind ein umstrittenes Thema in der SEO-Szene. Diejenigen von euch, die diese Artikel-Serie lesen, werden das aufgenommene Wissen wohl nur für private oder semiprofessionelle Projekte anwenden, weshalb bezahlte Links wohl keine große Rolle spielen. Für die eben genannten Online-Projekte wird wohl kaum einer für Links bezahlen, denn das lohnt sich kaum.
Ich habe selbst mit bezahlten Links Erfahrung gemacht – nicht viel, aber besser als nichts – und muss sagen, es lohnt sich nicht. Ich habe einige Links auf einer PR4 Seite verkauft, die eigentlich einen ganz netten Profit eingebracht haben, doch Google hat das nach ca. 2 Monaten herausgefunden (Wie? Ich habe schon Vermutungen, aber das ist ein anderes Thema…) und den Pagerank auf 2 heruntergestuft, wodurch dann der Spaß fast vorbei war.
Links kaufen ist eine kostspielige Angelegenheit, und wenn man meint, man muss es wirklich tun, dann empfehle ich, sich an eine Profi-SEO-Agentur zu wenden, die einem wenigstens gute Links beschafft und nicht Geld in den Wind schießt.
Aber am besten ganz die Finger davon lassen.
Wie’s weitergeht…
So, das war’s jetzt mit dem 3. Teil der Linkbuilding-Serie. Im 4. und wahrscheinlich letzten Teil wird sich alles um die restlichen Dinge wie «Linkpartner suchen» oder «ein Linknetzwerk aufbauen» drehen, doch ich zeige euch auch Specials wie man anderweitig an Links kommt. Also, besucht haviki.de ab und zu und bleibt gespannt.
Foto: sxc.hu









[...] Social Bookmarks, Artikelverzeichnisse, Gästebücher und bezahlte Links [...]
Gut geschriebener sehr ausführlicher Artikel! Bei Webkatalogen bin ich mir allerdings nur nicht immer so sicher ob das wirklich was bringt. Meistens sind die Beschreibungstexte doch sehr dünn und die Vermischung mit völlig unpassenden weiteren Inhalten macht dann auch das letzte Fünklein Relevanz total kaputt.
Ja, ein sehr guter Artikel. Zum Thema Webkataloge können wir hoffentlich einen nützlichen Hinweis geben:
große Webkataloge-Übersicht
Die Webkataloge werden hier default nach Ihrer Relevanz sortiert. Die Berechnung der Relevanz erfolgt ca. wöchentlich.
Schöner Artikel.
Ich will dann auch mal meine Meinung kund tun
Linkaufbau ist immer mit viel Arbeit verbunden. Wenn man nur für ein Projekt Linkaufbau betreiben muss ist es ja noch ok. Hat man allerdings viele Projekte dann kann es schon sehr anstrengend werden.
Wer Geld in die Hand nehmen kann und will der kann dann am besten möglichst viele Linkbuilding Anbieter beauftragen.
Bookmarks kann man mittels Submitter schon für ein paar Euros bekommen.
Von Webkatalogen halte ich persönlich nichts weil es so viele gibt die einfach nicht mehr bearbeitet werden.
Gästebuchspam ist auch ok. Man muss halt die passenden Gästebucher mit Pagerank finden und dann auch was nettes schreiben.
Mit dem Firefox Tool Seo Quake ist dies aber kein Problem.
Bei Artikelverzeichnissen muss man auch wählerrisch sein denn immerhin macht man sich die Mühe und erstellt unique Textcontent und der soll dann auch gut platziert werden.
In den großen AV´s wird man da schnell durchgereicht und die Artikel sind in der xten Ebene auf nimmer Wiedersehen verschwunden.
Man hat zwar einen Backlink aber die Qualität dieses Backlins ist bei den meisten Verzeichnissen mehr als schlecht.
Es gibt übrigens nur wenige Anbieter die wirklichen Qualitäts-Linkaufbau anbieten. Und die so genannten Profi Argenturen nehmen auch ein Profi Geld
Grüße Lollo
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